CI Newsletter

Newsletter Oktober 2021

* Personalia
* Veranstaltungen
* Aus der aktuellen Arbeit
* Veröffentlichungen
* Rezensionen
* Zum guten Schluss


* Personalia

Feier zur Verabschiedung von Dr. Peter Schreiner

Nach 30 Jahren Tätigkeit im Comenius-Institut und 6 Jahren als Direktor des CI wurde Dr. Peter Schreiner im Rahmen einer coronakonformen Feierstunde am 4. Oktober im Stadthotel Münster verabschiedet. Sein Nachfolger als Direktor ist seit 1. Oktober Dr. Jens Dechow, der zuvor Leiter des Jugend- und Bildungswerks des Evangelischen Kirchenkreises Münster war.

Neben musikalischer Begleitung von Prof. Dr. Gotthard Fermor und Grußworten von Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer, OKR’in Dr. Birgit Sendler-Koschel sowie OKR Matthias Otte, in denen sie die Leistungen Peter Schreiners würdigten, wurden Videogrußworte der Verbände AEED, der Gesamtverband für Kindergottesdienst, EFTRE, IV, ICCS sowie der Barbara-Schadeberg-Stiftung während der Veranstaltung eingespielt.

Zudem gab es einen Beitrag des Kollegiums und die Überreichung einer Festschrift als Dank für seinen langjährigen Einsatz und sein großes Engagement. Die Festschrift „Zur Zukunft religiöser Bildung in Europa“ ist bei uns im Bookshop sowie beim Waxmann Verlag erhältlich. Weitere Einblicke zur Verabschiedung erhalten Sie hier.

Wir wünschen Peter Schreiner alles Gute und Gottes Segen für die nun beginnende Lebensphase!


* Veranstaltungen

 

Tagung “Niemand darf verloren gehen…?” Ausgrenzung problematisieren – Bildungsgerechtigkeit fördern am 18. und 19.02.22 in Münster

„Niemand darf verloren gehen!“ unter diesem Titel steht ein Plädoyer der 11. Synode der EKD von 2010 für mehr Bildungsgerechtigkeit. Thesen wie „Bildungsgerechtigkeit ist unvereinbar mit Ausgrenzung“ verdeutlichen einen Standpunkt für evangelisches Bildungshandeln, der nun, gut 10 Jahre später, mit einer Tagung wieder aufgegriffen werden soll: Wie hat sich das Bemühen um Bildungsgerechtigkeit in den vergangenen 10 Jahren entwickelt? Vor welchen Ausgrenzungsmomenten stehen wir heute angesichts von Pandemiebedingungen, Digitalisierung und nach wie vor hohem Risiko von Kinderarmut? Fragen wie diesen möchten wir mit der Tagung „Niemand darf verloren gehen…?“ Ausgrenzung problematisieren – Bildungsgerechtigkeit fördern nachgehen.

Neben verschiedenen thematischen Vorträgen sind Workshops, eine Lesung und Möglichkeiten für einen persönlichen Austausch geplant.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Link zum Flyer

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Digitales narrt-Café am 3. November von 16 – 17.30 Uhr

Das Netzwerk antisemitismus- und rassismuskritische Religionspädagogik und Theologie (narrt) wird sich am Mittwoch, den 3. November, von 16.00 bis 17.30 Uhr via Zoom zum Austausch zu aktuellen Fragestellungen treffen. Herzliche Einladung hierzu!

Den Link zum Zoom-Meeting erhalten Sie nach der Anmeldung bei narrt@eaberlin.de.


* Aus der aktuellen Arbeit

AG religiöse Bildung und Evangelischen Religionsunterricht in der Grundschule

Die Redaktionsgruppe der Arbeitsgemeinschaft zur Erstellung eines Orientierungsrahmens zur religiösen Bildung und zum Evangelischen Religionsunterricht in der Grundschule hat sich am 7. Oktober virtuell getroffen. Im Moment wird eine überarbeitete Fassung erstellt, die mit der vorerst letzten Sitzung der AG am 15. November finalisiert wird. Geplant ist eine zweite Lesung des Orientierungsrahmens in der Konferenz der Referentinnen und Referenten für Bildungs-, Erziehungs- und Schulfragen in den Gliedkirchen der EKD (BESRK) Anfang des Jahres 2022.

Die Geschäftsführung für diese AG liegt bei Dr. Juliane Ta Van.

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Neue Themenseite zu „Vorurteilen“ bei rpi-virtuell

Auf der neuen Themenseite von rpi-virtuell werden verschiedene frei verfügbare Materialien zu „Vorurteilen“ für den Unterricht zur Verfügung gestellt.

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narrt-Tagung „Bildstörungen: Anders Erzählen

Wie können christliche Kernnarrative aus antisemitismuskritischer Perspektive neu und anders erzählt werden? Das war die Kernfrage der diesjährigen narrt–Arbeitstagung in Münster vom 11. bis 13.10.2021. Gemeinsam wurde zu drei Narrativen (Verschwörung, Verrat und Gesetz) gearbeitet und die entstandenen Erzählungen anschließend in ihrem Prototypenzustand vorgestellt. Es erfolgt eine weitere Bearbeitung der Ergebnisse in den kommenden Wochen und eine Vorstellung beim kommenden narrt-Café. Die fertigen Ergebnisse können bald auf der narrt-Website eingesehen werden.

Dr. Juliane Ta Van ist Mitglied der Steuerungsgruppe des Netzwerkes antisemitismus- und rassismuskritische Religionspädagogik und Theologie (narrt).

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Digitale Klingenthal-Konferenz

Wie können wir vermitteln, warum Religion im öffentlichen Bildungssystem eine wichtige Rolle spielt? Das war die Leitfrage der digitalen Klingenthal-Konferenz am 21. Oktober 2021. Mithilfe von Beiträgen des Theologen Dr. Werner Haußmann der Universität Nürnberg-Erlangen und der Journalistin Lena Ohm von evangelisch.de, entwickelten die Teilnehmenden eigene Geschichten und Metaphern, um beispielsweise Eltern oder Politiker:innen den Beitrag von Religionsunterricht aufzuzeigen. Geschichten von Regenbögen, die eine Vielfalt von Religionen und Weltanschauungen zusammenbringen, Geschichten von Kindern, die ihre eigenen Boxen verlassen und das Innenleben der Boxen anderer und damit deren Religiosität entdecken – die Methoden des Storytelling regten zur Kreativität an.

Die Teilnehmenden aus anglikanischer, lutherischer, orthodoxer und katholischer Herkunft freuten sich über die inspirierenden Keynotes, den regen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern und die kreativen Geschichten, die entstanden sind. Auch die Veranstalter-Netzwerke ICCS und CoGREE zeigten sich sehr zufrieden und bedankten sich beim relilab-café für die Ausrichtung der Veranstaltung auf ihrer Zoom-Plattform.

Weitere Eindrücke sowie die Präsentationen der Vortragenden zur Konferenz finden Sie hier.


* Veröffentlichungen

Thomas Böhme, Bianca Kappelhoff,  Juliane Ta Van (Hrsg.): Zur Zukunft religiöser Bildung in Europa – Festschrift für Dr. Peter Schreiner

Vor welchen Gestaltungsaufgaben steht Bildung im europäischen Kontext? Auch religiöse Bildung ist von globalen Herausforderungen wie der Klimakrise nicht ausgenommen. Hier gilt es, die Transformation zu einer nachhaltigen Lebensweise durch Bildungsprozesse zu gestalten. Diese haben das Individuum im Blick, insbesondere dessen Autonomie und Mündigkeit als verantwortlich handelndes Subjekt. Internationaler Austausch kann dabei das Bewusstsein der Einzelnen für globale Herausforderungen schärfen. Dies gilt auch für Fragen des interreligiösen Dialogs und des friedlichen Zusammenlebens. Eine stärkere Europäisierung von Bildung erfordert zugleich eine Vernetzung auf nationaler und internationaler Ebene sowie einen verstärkten Wissenstransfer.

Die Beiträge europäischer Autor:innen in diesem Band beleuchten Aspekte der 30-jährigen Tätigkeit von Dr. Peter Schreiner als Mitarbeiter für „Evangelische Bildungsverantwortung im zukünftigen Europa“ sowie als Direktor des Comenius-Instituts.

Der Band ist bei uns im Bookshop sowie beim Waxmann Verlag erhältlich.

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Juliane Ta Van (Hrsg.): „Religion“ in der Sicht von Schüler*innen – Eine qualitativ-empirische Untersuchung

Regelmäßig untersuchen Studien religionsbezogene Aspekte bei Jugendlichen. Fast ausschließlich wird dabei vorausgesetzt, dass ein einheitliches Verständnis davon, was Religion meint, vorherrscht. Dass dem nicht so ist, zeigt die Studie in diesem Band, die Schüler:innen der achten und zehnten Jahrgangsstufe des Gymnasiums nach ihrer Definition von Religion und einem bildsprachlichen Vergleich für das eigene Verhältnis zu Religion fragt. Dabei wird deutlich, dass es sich bei Religion in der Sicht von Schüler:innen um ein Mosaik handelt, das von Nahem betrachtet sehr individuelle Facetten aufweist und mit etwas Abstand zugleich größere Muster erkennen lässt.

Der Band ist bei uns im Bookshop sowie beim Waxmann Verlag erhältlich.

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forum erwachsenenbildung 4/2021: Themenkonjunkturen – Trends finden, ignorieren, kritisieren

Im Bildungskontext auf gesellschaftlich und politisch aktuelle Themen reagieren, diese be- und erarbeiten und auf Entwicklungen und Trends reagieren zu können, ist ein integrales Merkmal der Erwachsenenbildung. Aber welche gesellschaftlichen Trends und Interessenlagen prägen gegenwärtig die Programmarbeit? Und welche Prognosen und Fragen greifen die an der Erwachsenenbildung Beteiligten für die Zukunft auf?

Die kommende Ausgabe des forum erwachsenenbildung spannt entlang der Themenkonjunkturen „Grundbildung“, „Digitalisierungsprozesse“ und „Nachhaltigkeit“ einen Bogen zwischen Gegenwart und Zukunft und zeigt, dass sowohl in der Erwachsenenbildung als auch im Hinblick auf gesellschaftspolitische Themen bereits in der Gegenwart Fragen gestellt werden müssen, auf die wir in der Zukunft Antworten benötigen.

Die Ausgabe 4/2021 der Zeitschrift ist ab sofort bei uns im Bookshop erhältlich und erscheint am 8. November 2021 im Waxmann Verlag. Das Inhaltsverzeichnis und ausgewählte Artikel zum Download finden Sie nach Erscheinen des Heftes auf der Seite www.waxmann.com/forumerwachsenenbildung.

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Böhme, Thomas: Betrachtungen zur Jahreslosung 2022

In: Praxis Gemeindepädagogik 74(2021), Heft4, 54-55

Das Heft ist unter www.praxis-gemeindepaedagogik.de erhältlich. Thomas Böhme ist im Redaktionskreis der Zeitschrift.


* Rezensionen

Rezension von Peter Schreiner zu:

Antonia Lüdtke: Confessional Gap. Konfessionalität und Religionsunterricht denken. Stuttgart: Kohlhammer 2020, 439 5., ISBN 978-3-17-038877-2

In: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie 73 (2021), H.3, S. 340-343

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Rezension von Heike Lindner zu:

Nicola Bücker, Antje Roggenkamp, Peter Schreiner (Hg.): Empirische Methoden und Forschendes Lernen im Gespräch. Einblicke in heterogene Bildungsorte, Reihe Schriften aus dem Comenius-lnstitut hg. von Peter Schreiner, Band 22, 260 Seiten, LIT-Verlag, Berlin 2018

In: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie 73 (2021), H.3, S. 343-346


* Zum guten Schluss

Wie schnell sich ein „nicht jetzt“ in ein „niemals“ verwandelt.

Martin Luther (1483 – 1546)

Wir wünschen allen einen schönen Reformationstag!

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