Evangelische Schulen

Evaluation an evangelischen Schulen

Uta Hallwirth

Qualitätsentwicklung und Evaluation von Schulen sind ein Schwerpunktthema in den Bundesländern. Mit der Einführung von Referenzrahmen zur Schulqualität und staatlichen Schulinspektionen sind evangelische Schulen und ihre Träger vor die Entscheidung gestellt, wie sie sich gegenüber diesen Ansätzen positionieren wollen. So richtig es ist, dem Vergleich mit staatlichen Schulen nicht auszuweichen, so wichtig ist es auch, die Qualität evangelischer Schulen unter Einbezug ihres evangelisch-christlichen Profils zu bestimmen sowie die dafür angemessenen Verfahren zu wählen und breite Beteiligungsmöglichkeiten zu sichern.

Von einzelnen Akteuren wurden Modelle zur Evaluation evangelischer Schulen entwickelt. So entstanden:

  • EchriS (Evaluation christlicher Schulen, Landeskirche Württemberg und CJD)
  • WWSE (Wahrnehmungs- und wertorientierte Schulentwicklung, Evangelische Schulstiftung in Bayern)
  • ein Peer-Review-Verfahren (Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten).
  • Ein viertes Modell bezogen auf Unterrichtsqualität ist in Berlin in der Planungsphase.

Die Wissenschaftliche Arbeitsstelle Evangelische Schule führt ein Konsultationsverfahren mit den Vertreter/innen dieser Ansätze durch. Ziel ist es, die jeweiligen Stärken, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Modelle herauszuarbeiten und damit eine Zuordnung zu erleichtern. Schulen und ihre Träger sollen Orientierungsmöglichkeiten zur Wahl des für sie passenden Verfahrens erhalten. Auch werden Möglichkeiten der Zertifizierung der Verfahren beraten. Die Ergebnisse der Konsultation werden veröffentlicht.

Dr. Uta Hallwirth, ehemals: Wissenschaftliche Arbeitsstelle Evangelische Schule

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