“Signposts Teacher Training Module” am 25. November von 10 bis 11.30 Uhr

Die Lehrerinnen und Lehrer sind die "Ersthelfer" in vielen Fragen, mit denen wir als Gesellschaft konfrontiert sind, da diese Fragen von den Schülerinnen und Schülern im Klassenzimmer aufgegriffen werden. Lehrer*innen sollen dafür sorgen, dass Schulen Orte sind, an denen sich die Schülerinnen und Schüler frei fühlen, ihre Gedanken, Zweifel und Ängste vorzubringen, um diese auf sichere und gesunde Weise zu diskutieren.

Die europäischen Bildungssysteme unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie mit religiösen und nicht religiösen Weltanschauungen umgehen. Religion kann an den Schulen gelehrt werden oder auch nicht. Religiöse Fragen werden ohnehin selten auf der Ebene diskutiert, dass sie das Privatleben der Schülerinnen und Schüler oder das öffentliche Leben ihrer Eltern betreffen. Dennoch sind religiöse Fragen in der Schule präsenter als je zuvor. Nicht nur, weil in einer vielfältigen Gesellschaft die Schüler*innen und ihre Familien eine größere Vielfalt an religiösen und nicht-religiösen Überzeugungen und Identitäten repräsentieren, sondern auch, weil unsere Gesellschaften mit Terrorismus konfrontiert sind, der eine religiöse Motivation beansprucht.

Das European Wergeland Centre (EWC) und der Council of Europe haben in den letzten drei Jahren das Modul "Wegweiser für die Lehrendenausbildung" entwickelt, um Methoden für die Aus- und Fortbildung der Lehrer*innen anzubieten, wie ein Unterricht zu Religionen und nicht religiösen Weltanschauungen im Kontext interkultureller Bildung durchgeführt werden kann. Das Teacher Training Module bezieht sich auf die 2014 veröffentlichte Europarats Publikation „Signposts – Policy and practice for teaching about religions and non-religious world views in intercultural education”, die in 13 Sprachen übersetzt wurde. Das Modul wird unter dem Titel: "Navigieren in den umstrittenen Gewässern der Religion und Weltanschauung inner- und außerhalb des Klassenzimmers" am Mittwoch, den 25. November von 10 bis 11.30 Uhr als digitale Veranstaltung stattfinden. Dr. Peter Schreiner ist am Panel beteiligt.

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